LTE Ausbau

Die Zukunft der Mobilfunkbranche liegt nach Einschätzungen vieler Experten im mobilen Internet. Durch die Technologien UMTS und HSDPA ist es bereits heute möglich, mit einer Geschwindigkeit von 7,2 MBit/s online zu gehen. Doch es gibt noch eine Menge Luft nach oben. Bereits in naher Zukunft sollen Downstream-Raten von bis zu 100 MBit/s erreicht werden. Dabei helfen sollen sowohl die Digitale Dividende als auch die LTE-Technologie.  Im Mobilfunk wird zwischen den Technologien GSM, HSCSD, EDGE, UMTS, HSDPA sowie LTE unterschieden. LTE steht für Long Term Evolution und gilt als Nachfolger für die UMTS-Technologie im Rahmen der dritten Generation. Die LTE-Technologie ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s und Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 75 MBit/s.

LTE als Chance für flächendeckende Breitbandabdeckung

Für die Jahre 2010 bis 2014 hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, jedem Bundesbürger den Zugang zum Breitband-Internet zu ermöglichen. Bereits Ende 2010 soll jeder Bundesbürger die Möglichkeit erhalten, eine Breitband-Geschwindigkeit von mindestens 1000 KBit/s nutzen zu können. Bis Ende 2014 sollen 75 % der Haushalte mit breitbandigem Internet versorgt werden, dessen Geschwindigkeit bei 50 MBit/s liegen soll. Mithilfe der LTE-Technologie soll eine Breitbandabdeckung in ländlichen Gebieten ermöglicht und gewährleistet werden.  Derzeit betreibt Vodafone in Baden-Württemberg sowie Nordrhein-Westfalen ein Pilotprojekt, das die Nutzung der Digitalen Dividende unter Anwendung der LTE-Technologie testen soll.  In Kooperation mit dem WDR, der Landesanstalt für Medien (LfM) und der Landesregierung Nordrhein-Westfalens möchte Vodafone mit dem Projekt über den Nutzen, die Reichweite sowie mögliche Störungen der neuen Technologie informieren.