LTE Technologie

Der Vorteil der LTE-Technologie besteht in ihrer Datenrate von bis zu 100 MBit/s. Um diese jedoch optimal nutzen zu können, verlangt LTE eine Bandbreite von zwei mal 20 MHz im UP- und Downlink. Diese würde durch die Digitale Dividende, jener Frequenzbereiche, die durch die Digitalisierung des Rundfunks freigeworden sind, auch zur Verfügung stehen. Darüber hinaus müssten keine großen Änderungen vorgenommen werden, wenn die LTE-Technologie zum Einsatz kommt. Die bestehenden Antennenstandorte müssten lediglich mit der neuen LTE-Technik aufgerüstet und das neue Frequenzband modifiziert werden.  Doch trotz dieser ganzen Vorteile gibt es noch genügend Streitpunkte die LTE-Technologie betreffend. So verweist der Verband der Kabelnetzbetreiber ANGA auf mögliche Störungen des Kabelfernsehens, die durch UMTS- oder LTE-Einstrahlungen auftreten können. Die ANGA fordert daher eine umfassende Überprüfung der Auswirkungen auf die Verbreitung des Kabelfernsehens. Die Bundesnetzagentur wehrt diese Befürchtungen hingegen ab, da mögliche technische Probleme lösbar seien.

In Kooperation mit Huawei Technologie will Vodafone weiterhin LTE austesten. Gemeinsam wollen beide Unternehmen demonstrieren, dass eine Breitbandabdeckung in ländlichen Gebieten mithilfe der LTE-Technologie möglich ist. Darüber hinaus soll gezeigt werden, dass der Einsatz von LTE andere Frequenzbänder und deren Dienste nicht einschränkt. Experten sind der Ansicht, dass die technische Entwicklung ausgehend von UMTS über HASPA und HSUPA zu LTE die optimale und kostengünstigste Lösung darstelle.